# Tuesday, December 11, 2007

ich habe anti emi vor zwei jahren versprochen, dass ich chrigi innert zwei jahren wieder nach south africa bringe... wie gesagt, dass ist fast zwei jahre her.

der zufall wollte es, dass wir in diesem frühling von joe brom eine email erhalten haben. er und pita hatten sich verlobt und planten die heirat im dezember diese jahres. wir haben uns das nicht zweimal überlegt, erste abklärungen getätigt und zu anschliessend den flug über windhock nach cape town gebucht.

so und nun ist der tag gekommen an welchem wir uns mittels zug nach frankfurth begeben um dort den flieger nach dem südlichen africa zu besteigen. ob wir wieder jeden tag berichten werden, sei nun mal offen. um mehr freihet vom internet zu erlangen habe ich mir einen recherchenblock gekauft und werde in einer ersten phase meine handschrift üben um die erlangten erkentnisse häbchenweise in den blog einfliessen zu lassen.

also die nächsten berichte folgen sicher...

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# Sunday, February 25, 2007
ob wir nun schuld sind an dieser geschichte oder nicht, möchte ich hier nicht erörtern. mein cousin ist im moment ebenfalls auf einer reise rund um die Welt. Im gegensatz zu uns hat er sich aber mehr auf die asiatischen länder konzentriert und ich meine damit nicht hawaii..

seine abenteuer findet ihr unter http://www.marjack.ch/

viel spass beim lesen.

gruss c&c

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# Friday, June 02, 2006

Dann kann es sein, dass er sich seine Aufenthaltsorte in einem GPS speichert. Verbunden mit Google Earth fürt das anschliessend zu einer geographischen Reisedokumentation.

Dank Niki (ja wir werden dich nächstens einmal besuchen in deinem tempel) konnte ich nun alle unsere abgespeicherten Punkte schern. Anschauen kann man sich unsere Reise nun in dem das untenstehende File heruntergeladen und anschliessend mit einem doppelklick ausgeführt wird.

Die Installation von Google Earth wird natürlich vorausgesetzt. Zu finden ist die Software unter http://earth.google.com/download-earth.html.

christoph_und_chrigi_2005-2006.kml (204.19 KB)
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# Thursday, May 18, 2006

unsere bank bei anti emmi. joseph konnte sie nicht persöndlich vorbeibringen. er hatte vor einem monat einen autounfall und dadurch einen kleinen rückstand im geschaft. deswegen hat der bank einer seiner mitarbeiter abgeliefert.

 

anti emmi hat in dann auch gleich an den vordefinerten platz gestellt. wir haben ihr ja nichts von dem bank gesagt, und sie hat doch den platz gefunden für den ihn chrigi vorgesehen hat. oncle augi war nicht da und ist deshalb auch nicht auf den bildern zu sehen.

 

wir werden den bank joseph in doppelmetern bezahlen :-). die zu beschaffen ist nicht ganz so einfach. er möchte nämlich holz doppel meter haben. ok, mein vater hat es versucht bei einer firma, so an die 1000 sind kein problem, aber 50, da wird es schon ein bisschen kritisch. na vielleicht hilft es ja dass eine mittarbeiterin auch sout african ist. wir werden sehen.

derweilen haben wir (berni und ich) für anna's projekt ein bisschen werbung gemacht. die dinger sind sicher noch nicht spruchreif, wenn wir aber einen durchbrechenden erfolg erzielt haben, dann werden wir das sicher an dieser stelle gross raus proleten... aber eben die dinger sind noch nicht spruchreif und mindestens im fall von berni politisch brisant :-).

somit ist unser south africa abenteuer doch noch nicht wirklich zu ende... wir sind schliesslich erst 64 tage zurück in der schweiz. das sind ein bisschen mehr als zwei monate...

ach ja, anti emmi hat am 24 mai geburtstag. wir haben ihr über 150 fotos vom fest geschickt, die kann sie dann an all die verwanten und bekannten verteilen. ihr haben wir ein album geklebt (na ja, elektronisch zusammengestellt) mit den errinnerungen an die zeit in elim.

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# Saturday, May 06, 2006

hallo hallo

ich habe noch einmal einen pinguin eingefügt, damit die ganze misere der geschichte auch aufgezeigt wird. beiläufig sind noch gleich die fotos der lampe und des handy packetes reingeflutscht...

viel spass vor allem auch nach gutoldgermany... :-)

tschüss...

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# Monday, May 01, 2006

heute ist sie angekommen, unsere lampe. sie hat zwar ein bisschen gelitten, dass glas ist zersprungen und der tank zerbeult.
welche Lampe kann aber von sich behaupten um die halbe welt gereisst zu sein (eigentlich sind es ja drei viertel).
ich würde ja schon gerne wissen was sie so alles erlebt hat. der aufenthalt im australischen zoll oder die zweifache reise durch halb australein. auch die letzte schiffsreise züruck nach europa muss spannend gewesen sein. wir werden es aber nie erfahren.

(ach ja, die lampe und der kocher kann man übrigens nun auch im coop kaufen . :-)


 


mit der Ankunft der Lampe ist nun also unsere Reise abgeschlossen. Wir sind alle (Chrigi, Ich und die Lampe) bei guter gesundheit und ohne grosse zwischenfälle (na ja, vielleich die Lampe nicht) wieder in der Schweiz angekommen. alles hat geklappt und wir sind schon nach kurzer zeit wieder im altag gefangen.


oft denke ich an die letzten sechs monate zurück. ich habe nicht das gefühl dass wir auf der faulen haut gelegen sind. im gegenteil, es war sau anstrengend. natürlich nicht wie man sich das so gewöhnt ist. sicher, wir mussten uns nicht mit dem allmorgentlichen verkehr oder komischen uniregeln herumschlagen.
auch waren  wir in diesem halben jahr die kunden und ich konnte meine position ofters ausspielen. gemäss chrigi habe ich das ja jeweils viel zu weit getrieben. na ja, schön war es auf alle fälle.
wir hatten anderen stress. ein nachtlager musste gesucht werden, mitreisende waren notwendig um unser budget nicht zu sprengen, die lampe war wieder einmal nicht angekommen, alles war nass und die wetterprognosen haben schon wieder regen für heute abend angesagt und gegessen musst ja auch werden.
das schöne ist, dass diese probleme alle lösbar waren und wir nicht von dritten abhängig waren.

  

oft werde ich gefragt wass ich den gelernt habe in dem halben jahr. es ist schwierig darauf eine antwort zu finden. vielleicht wird es mit der zeit einfacher, wenn all die erinnerungen verblasst und nur noch die kernpunkte haften geblieben sind. ich denke aber, dass ich (für chrigi kann ich hier nicht sprechen) folgendes sicher mitnehmen möchte:

- ich weiss nun, dass ich nichts weiss. jeder tag hat uns mit neuen erkenntnissen überflutet und neue fragen aufgeworfen. am ende sind mehr unbeantwortet geblieben als wir antworten gefunden haben.

- erfolg ist nicht alles im leben. die arbeitseinstellung der afrikaner ist sicherlich nicht die beste die es gibt. ich bin mir aber sicher, dass wir uns von ihrer kultur noch so einiges abschneiden könnten. das gilt natürlich auch für die gegenseite.

- die probleme der westlichen welt sind nicht wirkliche probleme. erst wenn man um sein überleben kämpfen muss, wird es so richtig ernst.

- weniger ist mehr. mit einem kleiderschrank voller kleider ist man nicht wirklich glücklicher als mit drei t-shird.

- zeit ist das schönste was man hat.

sicherlich gibt es noch viele weitere punkte, die fallen mir aber im moment gerade nicht ein.
doch einer kommt mir da noch in den sinn. wir haben gelernt die welt richtig anzuschauen. wann ist euch das letzte mal der bussard auf den feldern neben der autobahn aufgefallen, oder hab ihr die schrebergärten die aussehen wie townships auch gesehen.

so dies ist also der abschluss dieses tagebuchs. ich habe damit sicher keinen literarischen höhenflug erschaffen, und schulkindern würde ich es nun auch nicht gerade als herausragendes rechtschreibebeispiel vorlegen (vielleicht findet sich ja noch eine gute seele die dem ein bisschen nachhilft).
die meisten artikel sind schliesslich auch während ca. 10 minuten intensiver schreibarbeit unter stressigen bedingungen eines internet cafe's entstanden. auf dem gebiet der gramatik bin ich ja eh nicht der hirsch.
ich hoffe aber, dass einige von euch auch die reiselust gepackt hat und das in euren köpfen bereits pläne entstanden sind wie ihr um die ganze welt reisen werdet. um ebenfalls so viele nette leute, und fremde landschaften kennen zu lernt. gerne werde ich dann eure reise tag für tag mitverfolgen.

sobald wir unsere fotos von unscharfen und qualitativ schlechten bildern befreit haben werden wir sie natürlich unter dieser internet adresse veröffentlichen. lasst euch also überraschen.

auch werden wir sobald es einigermassen warm ist, wird, die ankunft der lampe gebührend feiern. eingeladen werden alle die uns kennen und uns nun kennen gelehrnt haben. weiteres erfahrt ihr hir unter www.ontour.ch

und zum wirklichen schluss bleibt mir eigentlich nur noch chrigi einen grossen kuss zu geben, denn ohne sie hätte ich das ganze sicher nicht gemacht, und auch nicht durchgestanden. schon weil ich ganz einfach auf hawaii verhungert oder nicht einmal zum arzt gekommen wäre in auckland.

haere ra!
christoph und chrigi

ps: jeder gute (oder schlechte) kinofilm hat einen zweiten teil. chrigi hat ihre schuhe in australien verloren. ich habe einmal gelernt, dass man niemanden zurücklassen sollte... auch nicht schuhe... wir werden sehen.

diese geschichte ist aber noch nicht geschrieben...

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# Monday, April 24, 2006

...haben wir steffi und thomas mit dem lied in den wahnsin getrieben...
leider oder vielleicht zum glück wussten wir den text nicht ausswendig und konnten deshalb nur den refrain zum besten geben. ihr müsst mir das schon glauben, mit dem kann man sich stunden lang beschäftigen, mit den paar zeilen :-)

"Leaving On A Jet Plane"

I'm ... I'm ...

All my bags are packed, I'm ready to go
I'm standin' here outside your door
I hate to wake you up to say goodbye

But the dawn is breakin', it's early morn
The taxi's waitin', he's blowin' his horn
Already I'm so lonesome I could die

So kiss me and smile for me
Tell me that you'll wait for me
Hold me like you'll never let me go

'Cause I'm leaving on a jet plane
I don't know when I'll be back again
Oh, babe, I hate to go

I'm ...

There's so many times I've let you down
So many times I've played around
I'll tell you now, they don't mean a thing

Every place I go, I think of you
Every song I sing, I sing for you
When I come back I'll wear your wedding ring

So kiss me and smile for me
Tell me that you'll wait for me
Hold me like you'll never let me go

'Cause I'm leaving on a jet plane
I don't know when I'll be back again
Oh, babe, I hate to go

Now the time has come to leave you
One more time, oh, let me kiss you
And close your eyes and I'll be on my way

Dream about the days to come
When I won't have to leave alone
About the times that I won't have to say ...

Oh, kiss me and smile for me
Tell me that you'll wait for me
Hold me like you'll never let me go

'Cause I'm leaving on a jet plane
I don't know when I'll be back again
Oh, babe, I hate to go

And I'm leaving on a jet plane
I don't know when I'll be back again
Oh, babe, I hate to go

But I'm leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
Leaving on a jet plane
(Ah ah ah ah)
(Leaving) On a jet plane

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# Monday, April 17, 2006

Die neuen Bilder ab dem 03.03.2006 sind eingefügt... viel spass mit der Wohnung von Pina :-)

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# Thursday, March 23, 2006

morgens um sieben fahre ich nach frutigen. die wollen mir nüchtern blut nehmen. ich habe da so meine bedenken.

 

die arztgehilfin ist dann ein bisschen überrascht als ich ihr sage, dass ich zum stechen liegen will. vieleicht habe ich sie dadurch ein bisschen verunsichert. auf alle fälle muss sie zweimal stechen weil aus der ersten ader kein blut kommt. gut so, sein blut kann man schliesslich nicht jedem geben. der zweite arm funktioniert dann tadellos.

 

anschliessend ist das röntgent. gleiches prozedere wie in new zealand. wir kennen das ja nun zu genüge. das bild sieht dan ziemlich klar aus. vieleicht ist sie ja wirklich durch meine lungenenzündung.

ich nehme einen ganzen wagen mit unserem material mit nach biel. um 14:30 uhr unterschreiben wir den mitvertrag und beginnen gleich mit dem einräumen der wohnung. anschliessend fahren wir noch einmal nach frutigen um den wagen wieder zu beladen. ist schliesslich für unsere verhältnisse nicht sehr weit. nur eine stunde.

 

ich habe es dann nicht mehr rechtzeitig zu dem vortrag im ycb clubhaus geschaft. dort hat ein herr vom meteotest einen vortrag über das wetter am bielersee gehalten. sehr interesannt. einige meiner junioren waren auch dort. michi ist nun zwei köpfe grösser als ich und etwa viermal so breit. wenn ich daran denke, dass er einmal nur halbsogross wie ich war, wird einem richtig angst... 

chrigi hat in der wohnung bereits die küche eingeräumt.

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# Wednesday, March 22, 2006

wir besichtigen am morgen eine wohnung. auf dem weg schaut chrigi noch bei einem haus vorbei, dass so aussieht, wie es leere wohnungen hätte. es ist niemand zu hause.

 

am mittag fahre ich mit pina in den mediamarkt. wenn ich zeit hatte, habe ich jeweils fotos ab den cd's auf meine festplatte kopiert. mitlerweilen sind es 8'000 fotos und ich bin erst am ende von new zealand angelangt. das ist viel arbeit. deshalb will ich mir eine weitere festplate kaufen um eine sicherungskopie anzufertigen.

 

chrigi hat derweilen noch einmal bei dem klein haus im schmiedweg geklingelt. zufälligerweise war gerade der verwalter dort, und es ist sogar eine wohnung frei. der garten ist riesig und chrigi begeistert.

als ich zurückkomme, besuchen wir käsers in der freiburgstrasse. das sind unsere alten vermieter. moritz der kleine junge ist nicht mehr so klein und elsa war ja immer schon ein grosses mädchen.

 

am späten nachmittag können wir die wohnung im schmiedweg noch einmal besichtigen. ich kann fast nicht nein sagen. der garten ist wirklich super und das haus härzig. im inneren sieht es auch nicht so schlecht aus, klein aber fein und halt ein altbau mit seinem speziellen scharm. ich sage ja.

wir haben also in drei tagen unser haus gefunden und den vertrag schon fast unterschrieben. das alles hat chrigi organisiert.

am abend gehe ich mit luki, pina, andre und weiteren kollegen eine pizza essen.

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